Die intravenöse Infusion zu Hause ermöglicht die Verabreichung von Antibiotika, Hydratationslösungen, Nahrungsergänzungsmitteln oder Schmerztherapien ohne längeren Krankenhausaufenthalt. In Marrakesch stellt SOS Nursing diplomierte Pflegekräfte bereit, die in der Anlage und Überwachung peripherer und zentraler Venenzugänge geschult sind, in enger Abstimmung mit dem verschreibenden Arzt. Dieser Service richtet sich an Patienten nach Krankenhausentlassung, dehydrierte ältere Menschen oder Patienten mit Langzeitantibiotikabehandlung.
Die wichtigsten Indikationen sind die intravenöse Langzeitantibiose (Knochen- und Gelenkinfektionen, Endokarditis, komplizierte Harnwegsinfektionen), die parenterale Rehy…
Häufige Indikationen für die häusliche Infusion
Die wichtigsten Indikationen sind die intravenöse Langzeitantibiose (Knochen- und Gelenkinfektionen, Endokarditis, komplizierte Harnwegsinfektionen), die parenterale Rehydratation bei älteren oder postoperativen Patienten, die teilweise oder vollständige parenterale Ernährung bei schwerer Mangelernährung sowie die IV-Schmerztherapie bei oral nicht kontrollierbaren Schmerzen. Jede Verordnung wird vom Arzt validiert und an das häusliche Umfeld angepasst.
Anlage und Pflege des Venenzugangs
Die Pflegekraft arbeitet unter strikter Asepsis: Hautdesinfektion, sterile Handschuhe, Anlage eines peripheren Katheters (empfohlene maximale Liegedauer: 96 Stunden) oder Überwachung eines implantierbaren Portsystems (PAC). Der Okklusivverband wird protokollgemäß gewechselt, und die Einstichstelle wird bei jedem Besuch auf Infektions- oder Thrombophlebitiszeichen inspiziert.
Klinische Überwachung während der Infusion
Die Pflegekraft kontrolliert die Infusionsrate, überwacht die Vitalzeichen (Blutdruck, Herzfrequenz, Temperatur), prüft auf allergische Reaktionen oder Volumenüberladung und sorgt für den Patientenkomfort. Ein Notfallprotokoll wird im Voraus mit dem verschreibenden Arzt für den Fall einer Nebenwirkung festgelegt.
Vorteile der häuslichen Versorgung gegenüber dem Krankenhaus
Die häusliche Infusion senkt das Risiko nosokomialer Infektionen, reduziert die Gesamtbehandlungskosten, verbessert den Patientenkomfort und die Stimmung und entlastet Krankenhausbetten für schwerere Fälle. Studien zeigen eine höhere Therapietreue, wenn Patienten in ihrer vertrauten Umgebung bleiben, umgeben von ihren Angehörigen.
Praktische Organisation und Kostenübernahme
SOS Nursing plant die Besuche gemäß dem verschriebenen Therapieplan: bei Bedarf ein bis drei Besuche pro Tag. Das medizinische Material (Katheter, Infusionssysteme, Lösungen) wird auf Verordnung bereitgestellt. Die Pflegeleistungen sind über AMO-CNSS bei Vorlage der Verordnung und der von unserem Service ausgestellten detaillierten Rechnungen erstattungsfähig.


