Die enterale Heimernährung (EHE) besteht darin, den Patienten über eine Nasensonde oder eine Gastrostomie (PEG) direkt in den Magen oder Darm zu ernähren, wenn die orale Nahrungsaufnahme unzureichend oder unmöglich ist. Sie betrifft Patienten mit HNO- oder Verdauungstumoren, neurologischen Schluckstörungen (Schlaganfall, ALS) oder schwerer Mangelernährung. SOS Nursing bietet pflegerische Überwachung zu Hause in Marrakesch: Sondenüberprüfung, Nährlösungsverabreichung, Komplikationsprophylaxe und Schulung von Patient und Angehörigen.
Die EHE wird verordnet, wenn der Verdauungstrakt funktionsfähig ist, aber die orale Nahrungsaufnahme den Nährstoffbedarf nicht deckt.
Indikationen der enteralen Heimernährung
Die EHE wird verordnet, wenn der Verdauungstrakt funktionsfähig ist, aber die orale Nahrungsaufnahme den Nährstoffbedarf nicht deckt. Die Hauptindikationen sind HNO- oder Speiseröhrentumoren mit Schluckunfähigkeit, neurologische Schlaganfallfolgen mit Aspiration, neurodegenerative Erkrankungen (ALS, fortgeschrittene Demenz), schwere postoperative Mangelernährung und bestimmte pädiatrische Erkrankungen. Die Verordnung erfolgt durch den Ernährungsmediziner oder den zuständigen Facharzt.
Sondentypen: nasogastral und Gastrostomie
Die nasogastrale Sonde (NGS) wird durch die Nase eingeführt und reicht bis zum Magen; sie wird für kurze Dauer eingesetzt (weniger als 4 bis 6 Wochen). Die perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) bietet direkten Zugang durch die Bauchdecke und wird vom Gastroenterologen für Langzeiternährung angelegt. Der Gastrostomie-Button, diskreter, ersetzt die externe Sonde nach Abheilung und eignet sich besser für aktive Patienten oder Kinder.
Verabreichung der Nährlösungen
Die Pflegekraft überprüft die Sondenposition vor jeder Verabreichung (Aspirationstest, gastrischer pH), schließt den Nährlösungsbeutel an den Durchflussregler an, programmiert die verordnete Rate (üblicherweise 50 bis 150 mL/Stunde) und positioniert den Patienten halbsitzend in 30°-Neigung zur Regurgitationsprävention. Die Ernährung kann kontinuierlich (nachts) oder als intermittierende Bolusgabe gemäß Verordnung verabreicht werden.
Komplikationsprophylaxe
Die Hauptkomplikationen sind Sondenverstopfung (vorgebeugt durch Spülung mit warmem Wasser vor und nach jeder Verabreichung), Aspirationspneumonie (vorgebeugt durch halbsitzende Position), Durchfall (bedingt durch Flussrate oder Zusammensetzung des Produkts), Hautreizung um das Stoma und versehentliches Sondendislokation. Die Pflegekraft überprüft jeden Punkt bei jedem Besuch.
Patienten- und Angehörigenschulung
Die Pflegekraft schult Patient und Familie schrittweise in den täglichen Handgriffen: Sondenspülung, Beutelanschluss, Stomareinigung, Erkennen von Warnzeichen (Bauchschmerzen, hoher gastrischer Rückstand, peristomale Rötung). Das Ziel ist maximale Selbstständigkeit bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung regelmäßiger pflegerischer Nachsorge für die Sicherheit.



